Dmitrij Kitajenko
Dmitrij Kitajenko gehört zu den großen Dirigentenpersönlichkeiten unserer Zeit. Gleichermaßen in Ost- wie in Westeuropa hoch geschätzt, dirigiert er renommierte Orchester wie die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, die Münchner Philharmoniker, die Wiener Symphoniker, die Tschechische Philharmonie Prag oder das Orchestre Philharmonique de Radio France. 1987 war er das erste Mal beim Gürzenich-Orchester Köln zu Gast. Seitdem hat sich in nahezu 50 Konzerten eine musikalische Partnerschaft von internationaler Ausstrahlung entwickelt. Die beiden Gesamtaufnahmen mit den Sinfonien von Sergei Prokofjew und Dmitrij Schostakowitsch wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem MIDEM Classical Award und dem ECHO Klassik. „Dmitrij Kitajenko hat in Köln eine zweite musikalische Heimat gefunden, im Gürzenich-Orchester fand er den Klangkörper für sein Lebensprojekt – die Einspielung aller Sinfonien von Prokofjew und Schostakowitsch“, so urteilte der SWR in einem Portrait. Nach Günter Wand, der dreieinhalb Jahrzehnte in Köln wirkte und das Leben der Musikstadt Köln entscheidend geprägt hat, ist Dmitrij Kitajenko der zweite Dirigent, den das Orchester zum Ehrendirigenten hat. Anlässlich der Ernennung 2009 sagte Georg Heimbach, Cellist und Sprecher des Orchestervorstands: „Die Arbeit mit Dmitrij Kitajenko ist von großem gegenseitigen Vertrauen geprägt, von ungeheurer Intensität und herausragender Qualität, weshalb es uns ein großes Anliegen war, ihm diesen Titel zu verleihen.“ Die gemeinsame Erforschung des russischen Repertoires findet ihre Fortsetzung in der Gesamteinspielung aller Sinfonien von Pjotr. I. Tschaikowsky, die für OehmsClassics aktuell in Köln entsteht.
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