Saint-Saëns Portrait

Manchen Menschen scheint alles leicht zu fallen: Sei es das Lernen einer neuen Sprache, sei es die wissenschaftliche Forschung oder das Komponieren. Camille Saint-Saëns war ein Universalgenie, das bereits mit dreieinhalb Jahren erstmals komponierte und bis zu seinem sechsundachtzigsten Lebensjahr ununterbrochen Musik hervorbrachte.

Im Dezember 2016 widmete das Gürzenich-Orchester Köln unter der Leitung von François-Xavier Roth Camille Saint-Saëns einen Schwerpunkt. Mit dem »Danse macabre«, der berühmten »Orgelsinfonie« sowie dem Klavierkonzert Nr. 5, dem »Ägyptischen Konzert«, standen drei seiner bedeutendsten Werke auf dem Programm. 

Über die Bedeutung seiner »Orgelsinfonie« sagte der Komponist damals schon: »Hier habe ich alles gegeben, was ich geben konnte. So etwas wie dieses Werk werde ich nie wieder schreiben«. Anlässlich seines 50 Bühnenjubiläums verfasst er sein fünftes und letztes Klavierkonzert: das »Ägyptische Konzert«. Dem Solo schreibt er eine dramatische Rolle zu, die er zur Uraufführung selbst ausübt. Im klanglich detailverliebten »Danse macabre« setzt Saint-Saëns erstmals in der symphonischen Dichtung das Xylophon ein, das kokett die Knochen des tanzenden Skeletts rasseln lässt.

Sinfonie Nr. 3

Camille Saint-Saëns, Sinfonie Nr. 3 c-Moll »Orgelsinfonie«

Daniel Roth, Orgel
Gürzenich-Orchester Köln

François-Xavier Roth, Dirigent

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Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5

Camille Saint-Saëns, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 »Ägyptisches Konzert«

Jean-François Heisser, Klavier
Gürzenich-Orchester Köln

François-Xavier Roth, Dirigent

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»Danse macabre«

Camille Saint-Saëns, »Danse macabre«

Gürzenich-Orchester Köln

François-Xavier Roth, Dirigent

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