Vier Werke über das Meer

Das Meer ist stets ein Bild der Welt: unüberschaubar, von trügerischer Glätte, aufgewühlt von Stürmen, den Schicksalsschlägen, voller verborgen lauernder Klippen und Riffe, den Fährnissen des Lebens. (Christoph Hönig)

Benjamin Britten hat an der Ostseeküste Englands schon so manches Fischerboot zerschellen sehen. In seiner Oper "Peter Grimes" nach einem Gedicht von George Crabbe verarbeitet er die frühen Eindrücke seiner Kindheit. Die "Four Sea Interludes" zeichnen ein ausdruckstarkes Bild des englischen Meeres, mit dem das Gürzenich-Orchester Köln und François-Xavier Roth dieses Konzert über das Meer eröffnen. In Unsuk Chins "Le Silence des Sirènes" navigiert Stimmkünstlerin Donatienne Michel-Dansac unwiderstehlich durch eine Collage aus Homer's Odysseus und James Joyces "Ulysses". Aus den berühmten "Miroirs" von Maurice Ravel präsentiert das Gürzenich-Orchester "Une barque sur l'ocean" in der Fassung für Orchester sowie Claude Debussys "La Mer". Gürzenich-Kapellmeister François-Xavier Roth lässt die beiden Werke der französischen Klangfarbenkünstler attacca spielen.

Die Hintergründe zu den Werken des Programms und zum Kontext des Konzertes können Sie auch in unserem Programmheft nachlesen.