Konzerteinführung
So 10 Uhr

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Festkonzert

Werke von Strauss, Brahms und Bartók | Tedi Papavrami - Violine, Jean-Guihen Queyras - Violoncello, François-Xavier Roth - Dirigent
  • 13.09.2015 Sonntag 11:00 Uhr, Kölner Philharmonie
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Johannes Brahms Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 »Doppelkonzert«
Richard Strauss »Till Eulenspiegels lustige Streiche« op. 28
Béla Bartók Konzertsuite »Der wunderbare Mandarin«

Tedi Papavrami Violine
Jean-Guihen Queyras Violoncello
Gürzenich-Orchester Köln
François-Xavier Roth Dirigent

Als Geiger von Weltruf hat er den Kosmos von Johannes Brahms in den vergangenen Jahren bereits vermessen, nun wendet sich Leonidas Kavakos auch als Dirigent den Werken von Johannes Brahms zu. Mit der 4. Sinfonie hat er einen Höhepunkt der abendländischen Sinfonik ausgewählt, ein Werk, über das schon eine Freundin von Brahms nach erster Ansicht schrieb: »Man wird nicht müde, hineinzuhorchen und zu schauen auf die Fülle der geistreichen Züge, seltsamen Beleuchtungen, rhythmischer, harmonischer und klanglicher Natur.« Brahms fasst in seiner Vierten die Errungenschaften der Tradition wie in einem Brennspiegel zusammen, abgeklärt und doch voller Energie. Zugleich erschafft die Vierte so selbstverständlich aus kleinsten musikalischen Bausteinen eine ganz eigene Welt, dass sie Zeitgenossen und auch Nachgeborenen als ungeheuer modern erscheinen musste. Im ersten Konzertteil stellt Kavakos dem hanseatischen Klassizisten den Wiener Klassiker Mozart gegenüber. Über dessen 3. Violinkonzert, mit dem Kavakos das Programm eröffnet, schrieb schon der Mozart-Biograph Alfred Einstein: »Wenn es ein Wunder in Mozarts Schaffen gibt, so ist es die Entstehung dieses Konzertes.«