Anna Lucia Richter(c)Nafez Rerhuf
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Sinfoniekonzert 2

Werke von Händel, Zimmermann und Mendelssohn Bartholdy | Anna Lucia Richter - Sopran, Esther Dierkes - Sopran, Patrick Grahl - Tenor, Gürzenich-Orchester Köln, Hartmut Haenchen - Dirigent u.v.m.
  • 29.10.2017 Sonntag 11:00 Uhr, Kölner Philharmonie
  • 30.10.2017 Montag 20:00 Uhr, Kölner Philharmonie
  • 31.10.2017 Dienstag 20:00 Uhr, Kölner Philharmonie

Georg Friedrich Händel »Feuerwerksmusik« (1749)
Bernd Alois Zimmermann »Sinfonie in einem Satz« (1947-50)
Felix Mendelssohn Bartholdy »Lobgesang« Sinfonie Nr. 2 B-Dur (1840)

Anna Lucia Richter Sopran
Esther Dierkes Sopran
Patrick Grahl Tenor
Chor des Bach-Vereins Köln (Einstudierung: Thomas Neuhoff)
Gürzenich-Chor Köln (Einstudierung: Christian Jeub)
Kartäuserkantorei Köln (Einstudierung: Paul Krämer)
Oratorienchor Köln (Einstudierung: Andreas Meisner)
Vokalensemble Kölner Dom
(Einstudierung: Eberhard Metternich)
Gürzenich-Orchester Köln
Hartmut Haenchen Dirigent

»Die Nacht ist vergangen, […] so lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts.« Die Erfindung des Buchdrucks war für Felix Mendelssohn der Beginn der Aufklärung und er schrieb seine 2. Sinfonie »Lobgesang« unter Verwendung von Luthers Bibelübersetzung anlässlich von Gutenbergs Medienrevolution. Der Buchdruck war zugleich ein Grundstein für die Durchsetzung und Verbreitung der Reformation, deren 500 Jahr-Feier dieses Konzert mit einem ökumenischen Festprogramm mit zahlreichen Kölner Chören, angeführt von einem handverlesenen jungen Solistenensemble unter Leitung von Hartmut Haenchen einläutet: »Alles was Odem hat, lobet den Herrn.« Auch Georg Friedrich Händels »Feuerwerksmusik« und Bernd Alois Zimmermanns »Sinfonie in einem Satz« feiern jeweils den Beginn eines neues Zeitalters: Händel schrieb sein Werk für die Feierlichkeiten König Georg II. zum Ende des österreichischen Erbfolgekrieges, was den Frieden im späteren Europa maßgeblich beeinflusste. Zimmermanns »Sinfonie in einem Satz« ist noch geprägt von den katastrophischen Erfahrungen des zweiten Weltkriegs und ist doch Ausdruck eines Neubeginns: »Das ist so, und man kann sich dem nicht entziehen, ob man will oder nicht.«