Konzerteinführung
So 10 Uhr, Mo u. Di um 19 Uhr

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sinfoniekonzert07

Werke von Beethoven und Eötvös | Akiko Suwanai - Violine, Gürzenich-Orchester Köln, François-Xavier Roth - Dirigent
  • 21.02.2016 Sonntag 11:00 Uhr, Kölner Philharmonie
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  • 22.02.2016 Montag 20:00 Uhr, Kölner Philharmonie
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  • 23.02.2016 Dienstag 20:00 Uhr, Kölner Philharmonie
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Ludwig van Beethoven »Leonoren«-Ouvertüre Nr. 3 C-Dur op. 72a
Peter Eötvös »Seven« für Violine und Orchester
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale«

Akiko Suwanai Violine
Gürzenich-Orchester Köln
François-Xavier Roth Dirigent

In der Gegenüberstellung von herausragendem klassisch-
romantischem Repertoire und Meisterwerken der Musik
unserer Zeit will François-Xavier Roth »die Ohren dafür
öffnen, was Musik insgesamt sein, wie sie verstanden
werden kann«. So erzählen alle drei Werke dieses
Konzerts vordergründig Geschichten. Doch ist die Musik,
wie es Beethoven zu seiner »Pastorale« bekannte, stets
»mehr Ausdruck der Empfindung als Malerey«. Der Wiener
Klassiker fühlt in seiner sechsten Sinfonie mit dem in die
freie Natur hinaustretenden Städter und überhöht in der
»Leonoren«-Ouvertüre die heroische Befreiungstat der
weiblichen Hauptdarstellerin seiner Oper »Fidelio« zu einer
Vision von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Der
1944 geborene ungarische Komponist Peter Eötvös stimmt
in seinem Violinkonzert »Seven« ein instrumentales
Requiem auf die sieben Astronauten an, die bei der
Columbia-Katastrophe von 2003 »ihr Leben für die
Erforschung des Alls und damit für die Erfüllung eines
Menschheitstraums ließen«. Solistin ist Akiko Suwanai,
die 1990 die bislang jüngste Gewinnerin des Tschaikowsky-
Violinwettbewerbs wurde. Sie hat »Seven« bereits bei der
Uraufführung 2007 in Luzern und seitdem u. a. auch in
Berlin, Budapest, London und Tokio gespielt.