Konzerteinführung
So 10 Uhr, Mo u. Di um 19 Uhr

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sinfoniekonzert09

Werke von Ravel, Britten und Vaughan Williams | Tianwa Yang - Violine, Gürzenich-Orchester Köln, Nicholas Collon - Dirigent
  • 24.04.2016 Sonntag 11:00 Uhr, Kölner Philharmonie
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  • 25.04.2016 Montag 20:00 Uhr, Kölner Philharmonie
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  • 26.04.2016 Dienstag 20:00 Uhr, Kölner Philharmonie
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Maurice Ravel »Valses nobles et sentimentales«
Benjamin Britten Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 15
Ralph Vaughan Williams Sinfonie Nr. 6 e-Moll

Tianwa Yang Violine
Gürzenich-Orchester Köln
Nicholas Collon Dirigent

»... das köstliche und stets neue Vergnügen einer nutzlosen
Beschäftigung« brachte nach Auskunft von Maurice Ravel
seine »Valses nobles et sentimentales« hervor. Und Ralph
Vaughan Williams äußerte zu seiner sechsten Sinfonie:
»Es scheint den Leuten nie in den Sinn zu kommen, dass
der Mensch vielleicht nur gerne ein Musikstück schreiben
möchte.« Doch warum mündet die große Walzerfolge des
französischen Orchesterzauberers Ravel dann in einen so
verhaltenen, eigentümlich verzerrten Epilog? Und warum
lässt der Brite Vaughan Williams seine Sinfonie dermaßen
düster und fahl enden? Für viele steht fest: Vaughan Williams
zeugt in seiner Musik von den Schrecken des Zweiten Weltkriegs
und entwirft im Finale die apokalyptische Vision einer Welt in
Trümmern. Genauso wie Benjamin Britten in seinem einzigen
Violinkonzert unter anderem den  Spanischen  Bürgerkrieg
thematisiert. Wüssten wir nicht um die zeitgeschichtlichen
Hintergründe, würden wir jedoch vielleicht einfach nur besonders
emotionale und virtuose Meisterwerke des 20. Jahrhunderts
hören. Erst recht, wenn dabei Youngster wie der britische Dirigent
Nicholas Collon und die brillante chinesische »Echo Klassik«-
Preisträgerin Tianwa Yang auf dem Podium stehen.