Gürzenich-Chor Köln

(c)Gürzenich-Chor Köln

Der Gürzenich-Chor ist eine fest verwurzelte Instanz des Kölner Musiklebens. 1827 als Chor der Concertgesellschaft zu Cöln gegründet, ist er der älteste Chor der Stadt. Namensgeber ist der »Gürzenich«, das städtische Festhaus aus dem 15. Jahrhundert, das auf dem Grundstück der Patrizierfamilie von Gürzenich gebaut wurde. In der langen Geschichte des Chores tauchen viele illustre Namen auf: Komponisten wie Konradin Kreutzer, Ferdinand Hiller, Hermann Abendroth und Franz Wüllner stehen ebenso auf der Gästeliste wie Johannes Brahms und Giuseppe Verdi, Max Bruch und Richard Strauss, die als Gastdirigenten nach Köln kamen, um mit dem Gürzenich-Chor eigene Werke aufzuführen. Nach wie vor ein Laienchor, fühlt sich der Gürzenich-Chor auch heute einem hohen künstlerischen Niveau verpflichtet und bereichert seit 2011 unter der  künstlerischen Leitung von Christian Jeub das kulturelle Leben in Köln. In ca. drei bis vier Konzerten pro Jahr stehen große Oratorien mit Orchesterbegleitung genauso auf den Programmen wie a cappella-Chorliteratur. Workshops mit renommierten Gastdirigenten ergänzen das Angebot ebenso wie Probenwochenenden und Konzertreisen. Der Gürzenich-Chor ist Mitglied im Netzwerk Kölner Chöre und dem Verband Deutscher Konzertchöre. Als Chor der Stadt Köln tritt der Gürzenich-Chor außer in der Philharmonie regelmäßig in den großen Kirchen der Stadt auf und folgt Einladungen zu Konzerten im In- und Ausland. Im Jahr 2016 wurde der Gürzenich-Chor Köln mit der Zelter-Plakette für sein fast 200-jähriges Bestehen ausgezeichnet.