Karina Canellakis

Dirigentin

Karina Canellakis(c)Todd Rosenberg

Karina Canellakis wurde in New York geboren und hat sich durch ihre emotionalen Performances, die sich gleichzeitig durch hohe technische Qualität und interpretatorische Tiefe auszeichnen, weltweites Renommee errungen. Ihr europäisches Debüt als Dirigentin feierte sie 2015 mit dem Chamber Orchestra of Europe in Graz, wo sie für Nikolaus Harnoncourt einsprang. Wenig später sie dorthin zurück, um vier Beethoven-Sinfonien mit Concentus Musicus Wien zu dirgieren. Bereits 2014 erregte sie Aufsehen, als sie in letzter Minute für Jaap van Zweden für die 8. Sinfonie von Schostakowitsch mit dem Dallas Symphony Orchestra einsprang, bei welchem sie zwei Jahre lang als musikalische Assistentin tätig war. Die aktuelle Saison begann für Karina Canellakis mit ihrem Debüt bei den Londoner BBC Proms mit dem BBC Symphony Orchestra und der Rückkehr an das Opernhaus Zürich für Mozarts »Zauberflöte«. Wichtige Debüts dieser Saison umfassen das Orchestre de Paris, die Wiener Symphoniker, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, die Bamberger Symphoniker, das Orquesta Nacional de España, das Radio Filharmonisch Orkest, das Hallé Orchestra und das Seattle Symphony; neben Wiedereinladungen zum Kungliga Filharmoniska Orkestern, dem Sveriges Radios Symfoniorkester, DR SymfoniOrkestret, Scottish Chamber Orchestra, Los Angeles Chamber Orchestra und dem Vancouver Symphony. In den vergangenen Spielzeiten debütierte die junge Dirigentin u.a. beim Hong Kong Philharmonic, City of Birmingham Symphony Orchestra, Royal Scottish National Orchestra, Orchestre National de Lyon, Los Angeles Philharmonic, den Cincinnati, Detroit, Houston und San Diego Symphony Orchestras sowie beim Mostly Mozart Festival in New York, wo sie das International Contemporary Ensemble (ICE) dirigierte. Desweiteren leitete sie Peter Maxwell Davies zeitgenössische Oper »The Hogboon« mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Mozarts »Le Nozze di Figaro« mit dem Curtis Opera Theatre im Kimmel Center in Philadelphia und die vollständige Bühnenfassung von Verdis »Requiem« am Opernhaus Zürich.