Kartäuserkantorei Köln

(c) Uta Konopka

Die Kartäuserkantorei Köln, von Peter Neumann gegründet, hat seit über 45 Jahren einen festen Platz im Kölner Musikleben und wirkte bei der Eröffnung der Kölner Philharmonie mit Mahlers 8. Sinfonie unter Marek Janowski im Jahr 1986 mit, ebenso 2011 bei den Jubiläumskonzerten mit demselben Werk unter Markus Stenz und den Aufführungen der »Gurre-Lieder« von Schönberg im Sommer 2014. Philipp Ahmann, der 2005 Peter Neumann folgte, verabschiedete sich im Sommer 2013 mit Mozarts »Requiem« und Haydns »Nelson-Messe«, um als Leiter des NDR Chores nach Hamburg überzusiedeln. Seitdem leitet Paul Krämer den Chor. Beim Internationalen Chorwettbewerb in Stettin im März 2015 wurde die Kartäuserkantorei Köln für ihre Leistung mit Gold ausgezeichnet. Großen Beifall von Publikum und Presse erhielt die Aufführung von Mendelssohns Oratorium »Paulus«, mit der die Kartäuserkantorei unter der Leitung von Paul Krämer die Konzertsaison des Netzwerks Kölner Chöre im September 2015 in der Kölner Philharmonie eröffnete. Einem Konzert in St. Kunibert im März 2016 folgte am 1. Mai die Mitwirkung der Kartäuserkantorei Köln bei einem Konzert des »Acht Brücken«-Festivals im Klaus von Bismarck Saal des WDR. Im Februar 2017 führte die Kartäuserkantorei Purcells und Händels »Ode for Cecilia’s Day« in der Kölner Philharmonie auf und ließ in diesem Juni französische Musik von Francis Poulenc und Camille Saint-Saëns in der Kölner Trinitatiskirche und in der für ihre Chagall-Fenster berühmten Kirche St. Stephan in Mainz erklingen. Am 15. Mai 2018 wird die Kartäuserkantorei zusammen mit dem Gürzenich-Orchester in dem Konzert »Lob der Torheit« das gleichnamige Frühwerk von Bernd Alois Zimmermann sowie die »Psalmensinfonie« von Strawinsky und das »Stabat Mater« von Poulenc aufführen.