Lahav Shani

Dirigent

Lahav Shani(c)Marco Borggreve

Die Karriere des jungen, israelischen Dirigenten Lahav Shani begann 2013 mit dem Erhalt des ersten Preises des Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbes in Bamberg. Seitdem hat er sich schnell als einer der meist diskutierten und gefragten Dirigier-Nachwuchstalente etabliert und hinterlässt mit seiner erstaunlichen Reife und instinktiven Musikalität großen Eindruck. Im Juni 2014 gab Shani sein sensationelles Debüt bei der Berliner Staatskapelle als Einspringer für Michael Gielen in Konzerten im Berliner Konzerthaus und in der Berliner Philharmonie. Im Dezember 2015 sprang Shani kurzfristig für den unpässlichen Franz Welser-Möst ein, für Konzerte mit den Wiener Philharmonikern im Musikverein, wo er vom Klavier aus Bachs Konzert in d-Moll, und vom Pult aus Mahlers erste Sinfonie dirigierte und wurde dafür von Publikum und Kritikern ausschweifend gelobt. Im Januar 2016 sprang Shani für Philippe Jordan ein und dirigierte die Wiener Symphoniker auf ihrer Europa-Tournee, mit Konzerten in Paris, Frankfurt und München. In der Spielzeit 2017-18 ist Shani Erster Gastdirigent der Wiener Symphoniker;  in der Spielzeit 2018-19 wird er Chefdirigent des Rotterdams Philharmonisch Orkest. In der Spielzeit 2016/17 und darüber hinaus dirigierte Shani u.a. das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Staatskapelle Dresden, das Tonhalle Orchester Zürich, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Philharmonia Orchestra, das Rotterdams Philharmonisch Orkest, das Philadelphia Orchestra, das Pittsburgh Symphony Orchestra, das Königliche Philharmonische Orchester Stockholm, das hr-Sinfonieorchester, die Bamberger Symphoniker, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Radio Filharmonisch Orkest, die Königliche Flämische Philharmonie, das Hallé-Orchester, das Orchestre National de Lyon und das Seoul Philharmonic Orchestra.