Ray Chen

Violine

Ray Chen(c)Julian Hargreaves

Ray Chen entwirft ein neues Bild davon, was es heißt, ein Musiker des 21. Jahrhunderts im Bereich der klassischen Musik zu sein. Geboren in Taiwan und aufgewachsen in Australien, wurde Ray Chen mit 15 Jahren am Curtis Institute of Music angenommen, wo er bei Aaron Rosand studierte. Durch seine 1. Preise bei den Wettbewerben »Yehudi Menuhin« (2008) und »Queen Elizabeth« (2009) zog er die Aufmerksamkeit auf sich und hat sich als Künstler sowohl in seiner Heimat Australien, als auch in Europe, Asien und den USA etabliert. Seit 2017 ist Ray Chen bei Decca Classics unter Vertrag und hat dort im Sommer seine erste CD-Einspielung zusammen mit den Londoner Philharmonikern herausgebracht; als Fortsetzung seiner drei Alben bei SONY, dessen erste CD »Virtuoso« einen ECHO Klassik gewonnen hat. Er hat bereits mit namhaften Orchestern zusammengearbeitet, darunter das London Philharmonic Orchestra, National Symphony Orchestra, Leipzig Gewandhausorchester, Münchner Philharmoniker, Filarmonica della Scala, Orchestra Nazionale della Santa Cecilia und Los Angeles Philharmonic. Seine kommenden Debüts beinhalten das SWR Symphonieorchester, San Francisco Symphony, Pittsburgh Symphony oder das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Ray Chen verbindet eine Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Vladimir Jurowski, Sakari Oramo, Manfred Honeck, Daniele Gatti, Kirill Petrenko, Krystof Urbanski, Juraj Valcuha und vielen mehr. 2012-2015 war er Resident am Konzerthaus Dortmund und ist in der laufenden Saison »Artist Focus« beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Chen spielt eine »Joachim« Stradivarius-Geige von 1715, die früher vom renommierten ungarischen Geiger Joseph Joachim (1831-1907) gespielt wurde.