Sebastian Poyault

stv. Solo-Oboe

Der deutsch-französische Oboist Sebastian Poyault erhielt seine Ausbildung bei Prof. Klaus Becker in Hannover und Horst Eppendorf in Köln. In seiner Studienzeit gewann er den Preis des Richard Lauschmann Wettbewerbs und wurde zweimal mit dem Stipendium des Deutschen Musikrats als jeweils Bester seines Fachs ausgezeichnet und in die »Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler« aufgenommen.

Mit 24 Jahren wurde er als Solo-Oboist im Orchester der Komischen Oper Berlin engagiert, bevor er ans Saarländische Staatsorchester, zur Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, zum Staatsorchester Braunschweig und schließlich 2015 zum Gürzenich-Orchester Köln wechselte.

Er gastiert an den Pulten renommierter Sinfonie- und Opernorchester, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Hamburgische Staatsorchester und die Bamberger Symphoniker. Als Solist begeisterte er das Publikum mit den Bergischen Sinfonikern, dem Kölner Kammerorchester sowie dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg.

Der ARD-Wettbewerbspreisträger pflegt eine besondere Hingabe zur Kammermusik. Herzstück dieser Arbeit ist sein Ensemble, das Acelga Quintett. Mit ihm bespielt er bedeutende Konzertreihen in ganz Deutschland und Europa wie das Rheingau Musik Festival, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und das Bachfest Leipzig und realisierte zahlreiche Rundfunkaufnahmen beim WDR, SWR, BR, SR und Deutschlandradio.