© Sony-Gregor Hohenberg
Sinfoniekonzert

1001 Nacht

11. Jan. 2026
Kölner Philharmonie
Preise
60 / 48 / 38 / 26 / 20 / 12 €
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Programm

  • Maurice Ravel

    Le Tombeau de Couperin
    (Fugue und Toccata orchestriert von Gianluca Cascioli)
    1914–17

  • Hector Berlioz

    Les nuits d’été op. 7
    1841

  • Nikolai Rimski-Korsakow

    Scheherazade
    Sinfonische Suite aus 
    Tausendundeine Nacht op. 35
    1888

Besetzung

  • Christian Gerhaher

    Bariton

  • Riccardo Minasi

    Dirigent

Termine

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Ein guter Cliffhanger ist das Wichtigste: Nur wer am Ende einer Geschichte vor Spannung beinahe platzt, bleibt am Ball und will so schnell wie möglich wissen, wie es weitergeht. Regisseure von Soaps und Serien benutzen diesen Trick, den sie möglicherweise bei Scheh­erazade abgekupfert haben: Ein persischer König hat sie für einen Tag und eine Nacht geheiratet, danach soll sie sterben. Mit Fantasie und raffiniert platzierten Cliffhangern erzählt Schehe­razade dem König 1001 Nacht lang von Seefahrern, Prinzessinnen, Morden, Wundern und natürlich von der großen Liebe. Ein lebensrettendes Erfolgskonzept, wie sich am Ende zeigen wird. In seiner weltberühmten sinfonischen Dichtung nach Motiven aus Scheherazades Erzähl-Fundus lässt Nikolai Rimski-Korsakow das Meer aufbrausen und am Wüstenhimmel die Sterne funkeln – so schön, dass man auch 2001 Nacht zuhören könnte. Nicht Scheherazade, sondern der Star-Bariton Christian Gerhaher besingt Sehnsucht, Dämmerung und Tod – bei Hector Berlioz ganz ohne Cliffhanger.

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