Benefizkonzert

Aus tiefster Seele

25. Apr. 2027
Kölner Philharmonie
Preise
80/70/56/43/30/14 €
Regulärer Verkauf ab: 18.05.2026

Programm

Eivind Groven

Hjalar-Ljod
Ouvertüre op. 38
1950

Edvard Grieg

Klavierkonzert a-Moll op. 16
1868

Peter Tschaikowsky

Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64
»Schicksals-Sinfonie«
1888

Besetzung

Eric Lu

Klavier

Julie Røssland

Dirigentin

Zugunsten der Initiative »wir helfen« des Kölner Stadt-Anzeigers

Termine

25.04.
So., 11:00
Kölner Philharmonie
ab 14,00€
Regulärer Verkauf ab:
18.05.2026

Ganz generell war Peter Tschaikowsky ein Zweifler aus tiefster Seele – und zwar in Bezug auf sich selbst. Immer wieder hielt er sich für nicht kreativ genug, fürchtete, den eigenen Ansprüchen und denen anderer nicht zu genügen. Auch seine 5. Sinfonie entstand im Schatten unbarmherziger Selbstkritik und allerlei quälender Lebensfragen. War das neue Werk nicht doch misslungen, ein totaler Fehlgriff? Der eher mäßige Erfolg der Uraufführung 1888 bestärkte den Komponisten noch. Erst nach einer triumphal gefeierten Aufführung in Hamburg im Jahr darauf versöhnte sich Tschaikowsky mit seiner Fünften, die heute zu den populärsten Werken des romantischen Repertoires überhaupt gehört. Wahrscheinlich auch deswegen, weil die Sinfonie ein Thema behandelt, das jeden von uns unmittelbar angeht: Das Schicksal in seiner Unvorhersehbarkeit. Deswegen trägt das Werk auch den Beinamen »Schicksals-Sinfonie«. Und in der Tat erlebt das Publikum eine Achterbahnfahrt zwischen bohrender Unruhe, aufgekratztem Überschwang und tiefer Resignation.

Edvard Griegs einziges Klavierkonzert, das ist die pianistische Tour de force eines vor Lebensfreude überschäumenden 25-Jährigen. Ein Bravourstück, das Grieg mit einem Schlag weltberühmt machte und bis heute zum Standard-Reisegepäck aller großen Pianisten gehört. Der junge Klavierstar Eric Lu blickt in das klare Licht des Nordens und wandelt entspannt zwischen Gipfeln und Fjorden. Griegs Landsmann Eivind Groven steuert in seiner Huldigung an die erhabene Natur Norwegens Stoff für Kopfkino vom Feinsten bei, Regie führt die junge norwegische Dirigentin Julie Røssland. Das Benefizkonzert des Gürzenich-Orchesters findet zugunsten der Initiative »wir helfen« des Kölner Stadt-Anzeigers statt.