Passionskonzert

Passion

26. März 2027
Kölner Philharmonie
Preise
74/63/54/41/29/14 €
Regulärer Verkauf ab: 18.05.2026

Programm

Johann Sebastian Bach

Matthäus-Passion BWV 244
1727

Besetzung

Miriam Kutrowatz

Sopran

Sonja Runje

Alt

Maximilian Schmitt

Tenor (Evangelist)

Hugo Brady

Tenor (Arien)

Lukas Enoch Lemcke

Bass (Jesus)

Lisandro Abadie

Bass (Arien)

Knaben des Kölner Domchores

Chorwerk Ruhr

Rubén Dubrovsky

Dirigent

Termine

26.03.
Fr., 18:00
Kölner Philharmonie
ab 14,00€
Regulärer Verkauf ab:
18.05.2026

Bachs Matthäus-Passion gehört zu den unumstößlichen Eckpfeilern der abendländischen Musik. Sie durchschreitet den gesamten Kosmos der menschlichen Existenz: Vertrauen und Enttäuschung, Liebe, Angst, Schmerz und die Hoffnung auf Gnade in einer besseren Welt. Mit einem monumentalen Dialog zwischen zwei Chören beginnt die Passion, mit einem ergreifenden Chorsatz endet sie: Die Menschheit bekennt ihre Schuld am Kreuzestod Christi und fleht um Erlösung.

Bach setzt die bildhafte barocke Sprache des Leipziger Gelegenheitsdichters Christian Friedrich Henrici mit schier grenzenloser Fantasie und Formenvielfalt in Musik um und erzeugt so packende Dramatik. Die Matthäus-Passion entstand vermutlich für den Karfreitags-Gottesdienst in der Leipziger Thomaskirche am 11. April 1727. Danach wurde das Werk zu Bachs Lebzeiten nur noch ein paar Mal aufgeführt. Nach seinem Tod geriet es in Vergessenheit. Erst 1829 stieß Felix Mendelssohn Bartholdy auf die Partitur, brachte die Passion (mit erheblichen Änderungen) zur Aufführung und löste dadurch eine regelrechte Bach-Renaissance aus.

Rubén Dubrovsky, nicht nur an der Oper Köln gefeiert, vertieft sich gemeinsam mit einem erlesenen Solisten-Ensemble in Bachs unergründliche Geheimnisse.