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Pressemitteilung »Sagenhaft«

Im zweiten Abonnementkonzert mit Sakari Oramo, Artistic Partner des Gürzenich-Orchesters, debütiert die finnische Geigerin Tami Pohjola mit dem Violinkonzert »Concentric Paths« von Thomas Adès, dem Composer in Residence der Saison. Im zweiten Teil erklingt die Lemminkäinen-Suite von Jean Sibelius.
26. März 2026

Im zweiten Abonnementkonzert mit Sakari Oramo, Artistic Partner des Gürzenich-Orchesters, debütiert die finnische Geigerin Tami Pohjola mit dem Violinkonzert »Concentric Paths« von Thomas Adès, dem Composer in Residence der Saison. Im zweiten Teil erklingt die Lemminkäinen-Suite von Jean Sibelius. 

 

Das Violinkonzert »Concentric Paths« von Thomas Adès wurde für den Geiger Anthony Marwood geschrieben und 2005 mit dem Chamber Orchestra of Europe uraufgeführt. Es ist in drei Sätzen aufgebaut (»Rings«, »Paths«, »Rounds«). Kreisende rhythmische Figuren und überlagerte metrische Schichten prägen besonders den ersten und dritten Satz, während der langsame Mittelsatz eine entrückte, hochliegende Violinkantilene über einem nahezu statischen Orchesterklangfeld spannt. Das Finale kontrastiert dazu mit einem virtuosen Perpetuum mobile und stark rhythmisch akzentuierten Figuren. Thomas Adès ist Composer in Residence des Gürzenich-Orchesters in der Saison 2025-26 und war schon zu Beginn der Spielzeit als Dirigent zu erleben. Kompositionen von ihm stehen während der gesamten Spielzeit in verschiedenen Konzerten auf dem Programm. 

 

Die viersätzige Lemminkäinen-Suite von Jean Sibelius basiert auf Episoden aus dem finnischen Nationalepos »Kalevala« und schildert Stationen aus dem Leben des Helden Lemminkäinen. Besonders bekannt ist der Satz The Swan of Tuonela, dessen Englischhorn-Solo über dunklen Streicherflächen eine statische, fast zeitlose Klanglandschaft erzeugt.

Die Geigerin Tami Pohjola, geboren 1996, begann im Alter von drei Jahren mit dem Violinspiel. Sie studierte an der Sibelius-Akademie sowie an der Hochschule für Musik und Theater München bei Mi-kyung Lee und bei Janine Jansen in Sion. Als Solistin konzertiert sie mit führenden Orchestern wie dem Finnish Radio Symphony Orchestra, der BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Latvian National Symphony Orchestra, dem Nagoya Philharmonic Orchestra sowie The Hallé und arbeitete mit Dirigenten wie Sakari Oramo, Klaus Mäkelä und Jörg Widmann zusammen. Zu ihren wichtigsten Auszeichnungen zählen erste Preise beim Internationalen Dinu-Lipatti-Violinwettbewerb 2019, der Kuopio Violin Competition 2015 sowie der International Young Musician Competition 2009. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit liegt auf zeitgenössischer Musik, darunter Werke von Kaija Saariaho, Esa-Pekka Salonen und Jouni Kaipainen.

Sakari Oramo wechselte früh nach seiner Laufbahn als Geiger beim Finnish Radio Symphony Orchestra ans Dirigentenpult und wurde unter anderem Chefdirigent des City of Birmingham Symphony Orchestra sowie später des BBC Symphony Orchestra, dessen Position er noch immer innehält. Seit 2013 steht er zudem als Chefdirigent an der Spitze des Finnish Radio Symphony Orchestra und profilierte sich besonders als Interpret nordischer Musik, insbesondere der Werke von Jean Sibelius. Mit dem Gürzenich-Orchester verbindet ihn seit dieser Saison eine längerfristig angelegte Künstlerische Partnerschaft mit jeweils zwei Konzertprojekten pro Spielzeit. 

 

Sagenhaft
12.04.2026 11 Uhr
13.04.2026 20 Uhr
14.04.2026 20 Uhr
Kölner Philharmonie
 

Thomas Adès 
Violin Concerto »Concentric Paths« op. 24, 2005

Jean Sibelius
Lemminkäinen-Suite op. 22, 1895–96
 

Tami Pohjola, Violine
Sakari Oramo, Dirigent
Gürzenich-Orchester Köln

 

Let's GO – Die Konzerteinführung zum Mitnehmen
https://www.guerzenich-orchester.de/de/konzerteinfuehrung

 

Weitere Informationen und Karten unter
https://www.guerzenich-orchester.de/de/event-detail/sagenhaft

 

Fotos unter
https://www.guerzenich-orchester.de/de/presse/fotografien