Kammerkonzert 5

RAUSCHEN

So 26.02.2023
20:00 Uhr
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Jean Cras

Quintett für Harfe, Flöte, Violine, Viola und Violoncello (1928)

Jean Françaix

Quintett für Klarinette und Streichquartett (1977)

Claude Debussy

Prélude à l'après-midi d'un faune für Flöte, Klarinette, Harfe und Streichquartett (Arr. Henk de Vlieger) (1894/2012)

Peter Michael Hamel

Intermezzo für Flöte, Klarinette, Harfe und Streichquartett (1988)

Maurice Ravel

Introduction et Allegro für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett (1905)

Novitäten im Instrumentenbau haben immer wieder als Katalysator für kompositorische Errungenschaften gewirkt. So erfand der Pariser Klavierbauer Sebastian Érard zu Beginn des 19. Jahrhunderts die chromatische Doppelpedalharfe und ertüchtigte das zuvor harmonisch nur begrenzt einsetzbare Instrument somit für den romantischen Orchesterklang. In ihrer Klangfülle und delikaten Nuancierungsfähigkeit war – und ist – die Harfe zudem eines der beliebtesten Kammermusik-Instrumente. Im Auftrag der Firma Érard komponierte Maurice Ravel 1905 sein brillantes Septett für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett, das mit einer exquisiten Valse noble auf spätere Werke des Komponisten vorausweist. Das aufrauschende, farbenprächtige Ausdrucksspektrum der Harfe bereichert auch das Quintett des französischen Komponisten und Marine-Admirals Jean Cras. Jean Françaix verbindet in seinem pfiffigen Quintett Ironie und klangliche Raffinesse.

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