Sinfoniekonzert03

So 09.11.2014
12:00 Uhr
Kölner Philharmonie

György Kurtág

Stele op. 33

Wolfgang Amadeus Mozart

Maurerische Trauermusik c-Moll KV 477

Richard Strauss

»Vier letzte Lieder«

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie C-Dur KV 551 »Jupiter-Sinfonie«

  • Jacquelyn WagnerSopran
  • Gürzenich-Orchester Köln
  • Alejo PérezDirigent

»Die Krone gebührt Jacquelyn Wagner, eine anrührende, in ihren 
Gefühlsäußerungen hoch differenzierte und ihren Schmerz doch stets 
mit unangestrengter Stimmschönheit und glockenreinen hohen Liegetönen ausfüllende Suor Angelica.« Das letztjährige Puccini-Rollendebüt 
der Amerikanerin an der Oper Köln riss den Kölner Stadt-Anzeiger zu 
Lobeshymnen hin. Da die junge Sopranistin zudem als Mozart- und 
Strauss-Spezialistin gilt, dürfte ihre Interpretation der »Vier letzten 
Lieder« ähnliche Glücksgefühle auslösen. 
Ihr musikalischer Partner ist Alejo Pérez, der in diesem Frühjahr 
bereits das Gürzenich-Orchester Köln für Wolfgang Rihms Kammeroper
 »Jakob Lenz« leitete. Der Argentinier, der übers Komponieren 
zum Dirigieren kam, fühlt sich in der Klangwelt eines György Kurtág
ebenso zu Hause wie in der Mozarts. Konkrete Todesfälle veranlassten 
György Kurtág und Wolfgang Amadeus Mozart zu ihren jeweiligen 
Trauermusiken. »Stele« erinnert in der klangskulpturalen Anlage 
an die gleichnamigen Steinsäulen, welche die alten Griechen für ihre 
Verstorbenen errichteten. Mozarts Gedenken an zwei Freimaurer-Kollegen
führt durch düstere Sphären zuletzt noch überraschend 
nach C-Dur, der Tonart des Lichts. Einen Abschied anderer Art nahm 
Mozart dann mit seiner wahrhaft göttlichen »Jupiter-Sinfonie«, es 
sollte sein letztes Werk dieser Gattung werden.

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