Sinfoniekonzert12

So 07.07.2013
11:00 Uhr
Kölner Philharmonie

Joseph Jongen

Symphonie Concertante op. 81 für Orgel und Orchester

Detlev Glanert

Schlussszene aus «Solaris»

Anton Bruckner

"Te Deum" C-Dur WAB 45 für Soli, vierstimmig gemischten Chor, Orchester und Orgel

  • Iveta ApkalnaOrgel
  • Juliane BanseSopran
  • Franziska GottwaldMezzosopran
  • Allan ClaytonTenor
  • Christof FischesserBass
  • Vokalensemble Kölner Dom
  • Domkantorei Köln
  • Mädchenchor am Kölner Dom
  • Kölner Domchor
  • Gürzenich-Orchester Köln
  • Markus StenzDirigent

Für sie sei "Musik eine eigene Religion", so Iveta Apkalna: "Für mich existiert nur ein Gott – und ich bete zu ihm durch meine Musik." Dabei besitzt die ECHO Klassik-Preisträgerin auch echtes Showtalent, das bei ihren Auftritten dann und wann aufblitzt. Ihre Virtuosität erprobt Apkalna in Köln nun an einem Schwergewicht des Repertoires: Joseph Jongens "Symphonie concertante" entstand als Auftragswerk für die größte Orgel der Welt, die sich im Kaufhaus "Wanamaker’s" in Philadelphia über sieben Etagen erstreckt. Das dreimanualige Klais-Instrument der Kölner Philharmonie wird sich in dieser "Sinfonie für zwei Orchester" als ebenbürtiger Musizierpartner erweisen. Dass dem tiefgläubigen Anton Bruckner mit seinem "Te Deum" ein singulärer Wurf gelungen war, wurde ihm selbst schon vor der "mit unbeschreiblichem Jubel" aufgenommenen Uraufführung 1885 bewusst – und so verfügte der "Musikant Gottes" gegen Lebensende, dieses Chorwerk als Finalsatz seiner nicht mehr vollendeten Sinfonie zu verwenden. Auch wenn die Rezeption andere Wege gegangen ist, die Faszination dieses Konzertstücks "für Engelszungen, Gottsucher, gequälte Herzen und im Feuer gereinigte Seelen" (Gustav Mahler) bleibt ungebrochen.

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