Die Musik von Hector Berlioz

Der Musik von Hector Berlioz ist unser Schwerpunkt dieser Saison gewidmet. Vor über 200 Jahren geboren, vor 150 Jahren gestorben und noch immer ein Musiker mit Potential: »Er war zu seiner Zeit ein Komponist der Avantgarde und des Experiments. Ein Künstler, der uns heute noch überrascht. Zeit, dass wir ihn besser kennenlernen«, findet Gürzenich-Kapellmeister François-Xavier Roth. Fünf wegweisende Werke des Klangpioniers lassen sich in dieser Saison in unterschiedlichen Dirigenten-Handschriften kennenlernen: L’enfance du Christ im Domkonzert, dirigiert von François-Xavier Roth, die Konzertouvertüre Le corsaire mit der jungen Dirigentin Elim Chan, die Ouvertüre Les francs-juges und Harold en Italie mit den Berlioz-Spezialisten Sylvain Cambreling und Antoine Tamestit (Viola) sowie die Symphonie fantastique zum Saisonauftakt, die François-Xavier Roth selbst vorstellen wird. Auch in der Oper Köln werden François-Xavier Roth und das Gürzenich-Orchester mit Berlioz zu hören sein: Hier steht die Opéra-comique Béatrice et Bénédict auf dem Spielplan.

Die Musik von Hector Berlioz wurde viel gespielt in Köln, und einmal gelang es dem Gürzenich-Kapellmeister Ferdinand Hiller (1811–1885) auch, ihn zu einem Konzert mit seinem Orchester an den Rhein zu locken. Patrick Hahn, Künstlerischer Konzertplaner des Gürzenich-Orchesters, hat für seinen Essay »Ein leuchtender Komet – Berlioz in Köln« die Spuren verfolgt, die der Komponist in Köln und im Rheinland hinterließ.

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