Xavier de Maistre(c)Gregor Hohenberg

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Programmheft

Aufgrund der Feierlichkeiten zum 11.11. sind am Sonntag Sperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen im Kölner Innenstadtbereich zu erwarten. Das Konzert findet aus diesem Grund erst um 11:15 Uhr statt. Die Türen der Kölner Philharmonie öffnen um 10:00 Uhr.

Bitte beachten Sie auch, dass die Konzertpause bereits nach der Aufführung von Tschaikowsky stattfindet.

Sinfoniekonzert 3

Werke von Tschaikowsky, Glière und Skrjabin
  • 11.11.2018 Sonntag 11:15 Uhr, Kölner Philharmonie
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  • 12.11.2018 Montag 20:00 Uhr, Kölner Philharmonie
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  • 13.11.2018 Dienstag 20:00 Uhr, Kölner Philharmonie
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Peter Tschaikowsky Serenade C-Dur op. 48 für Streichorchester (1880)
Reinhold Glière Konzert für Harfe und Orchester op. 74 (1938)
Alexander Skrjabin »Poème de l'extase« op. 54 für großes Orchester (1905-07)

Xavier de Maistre Harfe
WDR Rundfunkchor
Robert Blank Einstudierung
Gürzenich-Orchester Köln
Dmitrij Kitajenko Dirigent

Gute Musik war ihm nicht genug: Alexander Skrjabin wollte mit seiner Musik den Menschen befreien und die Menschheit erlösen. Skrjabins ekstatisches » Klanggedicht « führt das romantische Sinfonieorchester an neue Grenzen, um das ganze Universum in Resonanz zu versetzen: »Und es hallte das Weltall / Vom freudigen Rufe / Ich bin!« heißt es am Ende der zugrundeliegenden Verse. Mit den Stimmen des WDR Rundfunkchors erklingt in diesem Konzert erstmals in Köln ein gesungener Schluss, der Skrjabins kühnen Überflug der Seele mit einem orgiastischen Ende krönt. Zugleich zeichnet das Programm die Verbindungen zwischen russischer und europäischer Musikkultur nach. Peter Tschaikowsky etwa galt zu seiner Zeit als »Westler« und wurde von russischen Patrioten angefeindet. Seine Streicherserenade ist von italienischem Feuer und deutscher Melodik durchdrungen – und dennoch unverwechselbar Tschaikowsky. Reinhold Glière war ungeachtet seines Namens kein Franzose, sondern Sohn eines Sachsen. Sein Harfenkonzert erinnert sich spätromantisch an eine untergegangene Epoche zurück – zu einer Zeit als vielerorts Atonalität und Neoklassizismus in Mode waren und Visionäre wie Skrjabin die Grenzen der Wahrnehmung der Welt verschoben hatten.