Francesca Dego

Violine

Francesca Dego(c)Hazard Chase

Francesca Dego gehört zu den aufstrebendsten Geigerinnen ihrer Generation. 1989 im italienischen Lecco geboren, gab sie ihr Konzertdebüt im Alter von sieben Jahren in Kalifornien und feierte 2003 in Italien mit Beethovens Violinkonzert große Erfolge.  2008 gewann sie als erste italienische Musikerin den Paganini-Wettbewerb in Genua und erhielt zudem den „Enrico Costa“-Preis als jüngste Finalistin. Seit dieser Zeit konzertierte sie gemeinsam mit namhaften Orchestern, darunter das Milaner „La Verdi“ Orchestra, das Orchestre Philharmonique de Nice,  das La Scala Chamber Orchestra, das European Union Chamber Orchestra, das Teatro Colon Orchestra of Buenos Aires “und das Leeds' Opera North Symphony Orchestra. Francesca Dego musiziert dabei mit Dirigenten und Solisten wie Salvatore Accardo, Bruno Giuranna, Gianluigi Gelmetti, Paul Goodwin, Julian Kovatchev, Wayne Marshall, Diego Matheuz, Daniele Rustioni und Jan Lisiecki zusammen. Konzerttätigkeiten führten sie u.a. an die Londoner Wigmore Hall, an das Teatro Colón in Buenos Aires, an das Teatro Sao Carlos in Lissabon, an das Shanghai Oriental Arts Center und an das  NCPA in Peking. Auch auf Festivals in Reims, dem „Generation Virtuoses“ Festival in Antibes und dem Al Bustan Festival im Libanon war Francesca Dego zu erleben. Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten gehörten Konzerte mit dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, dem Santa Barbara Symhony, der Northern Czech Philharmonic, dem Armenian Philharmonic und dem Reno Chamber Orchestra. Im Juni 2014 spielte sie im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. In der kommenden Spielzeit 2016/2017 wird Francesca Dego bei zahlreichen Orchestern debütieren, darunter das Philharmonia Orchestra/Grant Llewellyn, das Tokyo Symphony Orchestra, das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Netherlands Symphony und das Orchestra Filarmonica del Teatro Regio Turin. Seit 2012 ist sie beim Label Deutsche Grammophon unter Vertrag und hat mit Nicòlo Paganinis 24 Capricen und Ludwig van Beethovens Violinsonaten bisher zwei Alben veröffentlicht; letzteres erschien im Oktober 2015.