Renaud Capuçon

Violine

Renaud Capuçon(c)Marco Borggreve

Renaud Capuçon, 1976 in Chambéry geboren, begann seine Ausbildung am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris bei Gérard Poulet und Veda Reynolds und setzte sie in Berlin bei Thomas Brandis und Isaac Stern fort. 2006 gewann er den „Prix Georges Enesco“. Renaud Capuçon ist zu Gast bei den wichtigsten Orchestern, u. a. bei den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem London Symphony Orchestra und dem Los Angeles Philharmonic. Dabei arbeitet er mit Dirigenten wie Christoph von Dohnanyi, Gustavo Dudamel, Christoph Eschenbach, Daniel Harding, Andris Nelsons oder Wolfgang Sawallisch zusammen. Höhepunkte der vergangenen Saisons waren Konzerte u. a. mit dem Chicago Symphony, dem New York Philharmonic, dem Philharmonia Orchestra London, dem Seoul Philharmonic, dem WDR Sinfonieorchester Köln und den Wiener Symphonikern. Neben den großen Violinkonzerten liegt Renaud Capuçon insbesondere die zeitgenössische Musik am Herzen. Er brachte diverse Werke zur Uraufführung, darunter Konzerte von Pascal Dusapin, Wolfgang Rihm und Bruno Mantovani. Zudem ist Renaud Capuçon leidenschaftlicher Kammermusiker und konzertiert u .a. mit Martha Argerich, Yuri Bashmet, Daniel Barenboim, Hélène Grimaud, Jean-Yves Thibaudet und mit seinem Bruder Gautier Capuçon. Er ist regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals u.a. in Tanglewood, London, Lugano, Luzern und im Rheingau. Renaud Capuçons Diskographie umfasst u. a. die Sonaten von Franck, Grieg und Dvořák mit der Pianistin Khatia Buniatishvilli und die Violinkonzerte von Bruch und Lalo mit dem Orchestre de Paris und Paavo Järvi. 2011 wurde Capuçon in Frankreich zum „Chevalier dans l'Ordre National du Mérite“ ernannt. Darüber hinaus ist er Mitbegründer und Künstlerischer Leiter des Osterfestivals in Aix-en-Provence und seit 2016 künstlerischer Leiter des Festival Sommets Musicaux in Gstaad. Für den musikalischen Nachwuchs engagiert er sich im Rahmen seiner Professur beim Conservatoire de Lausanne und als Botschafter für das „Zegna & Music Project“.