Sally Matthews

Sopran

Sally Matthews(c)Johan Persson

Sally Matthews studierte u. a. an der Guildhall School of Music and Drama und war Mitglied des Royal Opera Vilar Young Artist Programme. 1999 gewann sie den Kathleen Ferrier Award. 2001 gab sie ihr Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London als Nannetta in Verdis „Falstaff“ und sang dort seither Iris („Semele“), Sifare („Mitridate“), Pamina („Die Zauberflöte“) und Sophie („Der Rosenkavalier“). Weitere Engagements führten sie u. a. an die Wiener Staatsoper, die Staatsoper Unter den Linden, das Theater an der Wien und die Nederlandse Opera Amsterdam.  Neben den großen Opernpartien ihres Fachs widmet sich Sally Matthews auch dem Konzert- und Oratorienrepertoire: So sang sie Mendelssohns „Elias“ mit den Münchner Philharmonikern, den „Lobgesang“ mit dem Mahler Chamber Orchestra, Brahms´ „Requiem“ unter Bernhard Haitink und Schumanns „Das Paradies und die Peri“ mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle.
Höhepunkte dieser und der kommenden Spielzeit 2016/2017 beinhalten Auftritte als Blanche in Poulencs „Dialogues des Carmélites“ an der Dutch National Oper sowie als Donna Anna in Mozarts „Don Giovanni“; an der Bayerischen Staatsoper München wird Sally Matthews die Rolle der Jenufa in Leoš Janáčeks gleichnamiger Oper singen. Im Theater an der Wien ist sie als Governess in Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ zu erleben. Darüber hinaus wird sie an die Royal Opera Covent Garden in London zurückkehren und an der Metropolitan Opera Ney York debütieren. Beim Glyndebourne Festival sang sie die Konstanze in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ sowie die Gräfin in „Le nozze di Figaro“. Rezitals führten sie mit Simon Lepper ans Brüsseler Opernhaus La Monnaie, ans Concertgebouw Amsterdam und an die Londoner Wigmore Hall. Sally Matthews wird im November 2016 beim Gürzenich-Orchester debütieren.