Sinfoniekonzert

Neustart

So 17.03.2024
11:00 Uhr
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Igor Strawinsky

Symphonies d’instruments à vent (1920/47)

Leonard Bernstein

Serenade für Violine, Streichorchester, Harfe und Schlagzeug nach Platons Symposion (1953/54)

Dmitri Schostakowitsch

Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93 (1953)

Eine Musik wie ein Ritual komponierte Strawinsky mit seinen Bläsersinfonien: Bereits die ersten Takte prägt ein Motiv, das als klingender Archetypus der Gottesanrufung gedeutet wurde. Robert Trevino, der als profiliertes Talent der jüngeren Dirigenten-Generation mit seinen fesselnden Auftritten international für Begeisterung sorgt, eröffnet das Programm mit diesem choralhaften Bläserstück zwischen Mystik und Hoffnung auf bessere Welten. Anschließend übernimmt die niederländische Geigerin Simone Lamsma – »absolut atemberaubend« (Chicago Tribune) – den Solopart in der Serenade nach Platons Symposion, die Leonard Bernstein nicht zufällig als sein gelungenstes Werk bezeichnete. Unmittelbar nach dem Tod des Diktators Stalin schrieb Dmitri Schostakowitsch seine 10. Sinfonie: ein düster abschattiertes Klangfresko, das mit einer von Krieg und Terror geprägten Zeit und seinen Protagonisten abrechnet. Laut den von Solomon Volkow herausgegebenen Memoiren des Komponisten zeichnet das infernalische Scherzo sogar ein musikalisches Porträt des gefürchteten Diktators als grelle Fratze.

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