fanfares for a new beginning

Aufbruch mit Fanfaren

Nach einer Phase kulturellen Stillstands, erzwungener Stille und des Verzichts auf Konzerte setzt ein neues Projekt des Gürzenich-Orchesters und seines Chefdirigenten François-Xavier Roth ein weithin hörbares Zeichen von Freude und Hoffnung im urbanen Raum:  Fanfares for a new Beginning , das von der Ernst von Siemens Musikstiftung gefördert wird, feiert nicht nur die Wiederaufnahme des Konzertlebens nach dem Lockdown. Vielmehr sollen Komponistinnen und Komponisten explizit dazu angeregt werden, mit kurzen neuen Werken auf die Veränderungen einzugehen, die die Corona-Krise mit sich gebracht hat. Bis zum Ende des Jahres wird vor jedem Sinfoniekonzert eine eigens dafür in Auftrag gegebene Fanfare gespielt.

Zum Auftakt erklang im Festkonzert zur Saisoneröffnung Ayanna Witter-Johnsons »Fanfare for the Brave« für Blechbläserensemble und Schlagzeug: »Ich fühle mich geehrt, die erste dieser Fanfaren komponieren zu dürfen. Sie sind ein wichtiges Zeichen, dass neue Musik auch in Corona-Zeiten präsent ist und nicht verschwinden darf«, sagt Witter-Johnson.

In dieser Saison folgen weitere Fanfaren von Komponisten wie Georg Friedrich Haas, Olga Neuwirth, Enno Poppe, Martin Matalon, Philipp Maintz und Philippe Manoury. Darüber hinaus erklingen auch Fanfaren, die von Musikern des Gürzenich-Orchester Köln komponiert oder arrangiert werden. »Viele Werke unseres Repertoires sind unter den gegebenen Bedingungen derzeit nicht spielbar. Wir freuen uns deshalb sehr, mit Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung über die ganze Saison hinweg ein hörbares Zeichen der Hoffnung und des Aufbruchs in dieser schweren Zeit setzen zu können«, sagt dazu Stefan Englert, Geschäftsführender Direktor des Gürzenich-Orchester Köln.

Gefördert durch die

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